Bis in die Antike…

ging die Reise jetzt sogar. :))  Zuerst nach POMPEI, dann nach PAESTUM.

 

Es war ein weiter und holpriger Weg bis hierher, denn beim ersten Start ging’s nicht wirklich weit. Genauer gesagt, nur bis in die Rhön – aber es war auch dort trotz allem ganz schön ;))

  

 

Das Wetter war jedenfalls super und auf der Wasserkuppe gab es viele Starts und Landungen der unterschiedlichsten Flugobjekte zu sehen. Als es Zeit für die Weiterfahrt war, bekam der Bulli aber beim Bremsen auf der Bergabfahrt jedes Mal ein großes Zittern – und ich gleich mit. Vibrationen, um die uns manche Rüttelmaschine aus dem Straßenbau beneidet hätte. Und es war klar, dass es so nicht über die Alpen gehen konnte. Also nochmal zurück und nochmal in die Werkstatt: Die Bremsen, die noch gar nicht so alt waren, hatten einen ‚Seitenschlag‘ und mussten deshalb ausgetauscht werden. Danach war das Zittern auch tatsächlich weg – genauso wie 630 Euro aus der Reisekasse – (es wurde gleich noch ein bisschen Kleinkram mitgemacht).

 

Beim zweiten Anlauf ging es über Füssen im Allgäu weiter. Auf den Besuch von Schloss Neuschwanstein wurde aber verzichtet, denn es war schon auf den Parkplätzen viiiel zu voll dort. Ja, und ein kleines bisschen konnte man es ja auch vom Campingplatz aus sehen. ;))

 

Die Weiterfahrt ging über die Brennerautobahn und in Italien habe ich mich dann gleich etwas erschreckt:

DIESEL(!!), kein Rotwein oder so.

 

Es gab aber auch Schönes zu sehen, wie z.B. diesen ‚Urwaldweg‘  ;)) und einen fast menschenleeren Strand bei VADA in der Toskana (etwas südlich von Livorno):

  

Das Wetter war bis hierher etwas wechselhaft, aber eher gut als schlecht.

An Rom bin ich nur vorbeigefahren, ein Besuch bei der Hitze und dem Verkehr? Lieber nicht! Jetzt sitze ich dafür hier in Paestum, bei Temperaturen von nur knapp unter 30 °C. Zum Glück habe ich einen schattigen Stellplatz unter Pinienbäumen und keine 100 Meter Entfernung zum Strand.

 

Ein paar Fotos aus der Antike:

In Pompei war es für Ayla zu warm.

Wie man sieht, waren wir nicht ganz alleine – und nicht alles schien aus der Antike zu stammen  ;))

Hier hat irgendwann einmal Pink Floyd gespielt:

Innen, also direkt innerhalb der Arena fühlte es sich etwas seltsam an. Die Vorstellung, wie das damals wohl war, als hier die Tore hochgemacht und die hungrigen Löwen zu den Menschen eingelassen wurden kann sehr intensiv sein, wenn man direkt vor Ort steht.

 

 

Ortswechsel, der Turm von Paestum:

 

Dann Paestum direkt: links Athenatempel, rechts Neptuntempel:

Wege zum Forum:

  

Und immer wieder Säulen:

  

 

So schön das auch alles aussieht und ist… ‚RICHTIG‘ fühle ich mich hier oder auch anderenorts im Süden grundsätzlich nicht. Hat viel Zeit und viele Kilometer gebraucht um das zu merken. Der Aufwand war aber nicht umsonst – und lieber spät etwas merken (und ändern) als gar nicht. Deshalb wird ab jetzt und in Zukunft aus „Follow the sun“ – „Follow the heart“ (‚Follow the heart‘ ist übrigens auch Titel eines Stücks von den Scorpions, das ich gern höre). Und ‚Follow the heart‘ bedeutet für mich jetzt: Die Sonne im Rücken und Kompassnadel Richtung Norden.

 

EIN FAZIT

zum Abschluss… sollte dieser Eintrag werden. Aber es ist zu früh für ein Fazit. Es zeigt sich nämlich, dass die Rückkehr nach Diekholzen nur ein Zwischenstopp ist. Es geht weiter.

 

Wie kommt’s?  –  Nachdem Behördliches geklärt, die Abgabefrist für die Steuererklärung (30.09.) eingehalten, der Bulli repariert, u.v.m. erledigt wurde, steht die Reise-Ampel jetzt wieder auf Grün. (Es zeigen sich natürlich sofort genug Dinge, die jetzt eigentlich gleich im Anschluss getan werden könnten/müssten/sollten, aber: „Alles hat seine Zeit…“!)

Die Vorstellung nämlich, an das bisher Erlebte wieder anknüpfen zu können, weiterhin Neues zu erfahren und viele, ganz unterschiedliche Orte besuchen oder entdecken zu können, macht ein sehr schönes, ein sehr lebendiges Gefühl.

Sonne, Wärme, Regen, frischer Wind und vielleicht manchmal auch Kälte, werden wieder Begleiter sein und Anspannung sowie Entspannung bringen. Aaaah, ;-))  wie wunderbar! :))

Auch wenn das Bulli-Leben nicht mit der Diekholzener Komfortzone mit heizbaren Räumen, Stressless-Sessel, Sofa, Badewanne, kpl. Küche usw. vergleichbar ist, empfinde ich es doch als großes Privileg, dieses Bulli-Leben leben zu können. Das möchte ich auch einmal gesagt haben, es ist ja keine Selbstverständlichkeit.

Stand der Dinge: Bin schon ein bisschen am Einkaufen und letzte Besorgungen machen. Dann morgen waschen, packen usw., denn voraussichtlich nächste Woche Mittwoch oder Donnerstag heißt es wieder Abfaaaahrt!! 🙂  Es soll erstmal gen Süden gehen, aber das letzte Wort wird die Wetterkarte haben…

 

Am Donnerstag, im Garten sitzend, konnte ich einer Biene beim Nektar sammeln dabei zusehen wie sie Nektar (für schlechte Zeiten und zur Überwinterung) sammelte und dabei von Blüte zu Blüte flog:

Das brachte den ausschlaggebenden Impuls. Auch ich möchte weiter Nektar (also weitere besondere Momente, besondere Orte, besondere Begegnungen usw.) sammeln, um das ‚Gefundene‘ in die Reise-Schatztruhe zu legen. Allerdings fühle ich mich dabei eher als Schmetterling, der erst vor kurzem seinen Kokon verlassen hat und nun erst noch lernen muss, seine neue Welt zu entdecken:

Für diejenigen, die mich auch anders kennen (denke dabei besonders an meine lieben Skatfreunde) und sich jetzt vielleicht stirnrunzelnd über die bildhafte Ausdrucksform oder überhaupt wundern und vielleicht sogar etwas irritiert darüber sind, sei gesagt: es ist nichts Schlimmes passiert, kein Alkohol, keine Drogen – und trotzdem ist keine ‚Besserung‘ in Sicht.  :-)))))))))))))

Zum Abschluss möchte ich euch noch Carl vorstellen:

Carl habe ich in Schwedisch-Lappland kennengelernt. Er kommt aus Bremen und fährt zusammen mit seiner Frau seit über 20 Jahren für mindestens zwei Monate nach Slagnäs. Das sind 2000 km einfache Strecke! Mit Wohnwagen(!!) und im gesegnetem Alter von 91 Jahren!!! Wir hatten viele nette Gespräche. Carl ist in vielen Dingen ein Vorbild für mich und wir haben uns schon für das nächste Jahr verabredet…

Südschweden

Die Reise nähert sich dem Ende.

 

Nachdem wir uns vom Nordkap verabschiedet hatten, fuhren wir noch einmal für ein paar Tage nach Lappland. Auch wenn ich mich wiederhole, es ist wirklich sooo schön dort!! Aber auch kalt…

Nach einigen Nächten um den Gefrierpunkt war es dann nicht mehr so angenehm im Bulli, weil ich auf diese Temperaturen nicht so gut vorbereitet war. Ob Ayla auch kalt war, weiß ich nicht. Ihr Lager hatte ich jedoch etwas umgebaut, was zur Folge hatte, dass sie da gar nicht mehr heraus wollte:

(Wäre mir wohl genauso gegangen.)  :))

 

So ging es also weiter nach Mittelschweden, zum Aufwärmen noch einmal nach Tived. Hier war es wärmer und uns schon alles sehr vertraut. Unser Reise-Abschluss zeigte sich dann gestern wettermäßig von seiner besten Seite, was sehr angenehm war.

Ein letztes Hundebad im See.

Der Sonne beim Untergehen zusehen

und abends den Mond begrüßen:

 

 

Heute fuhren wir schon sehr früh los, denn mit Vimmerby und dem Norra Kvill Nationalpark hatten wir gleich zwei Ziele. In Vimmerby wollten wir hier mal schauen,

und

HEJ, PIPI LANGSTRUMPF

sagen, aber die Astrid Lindgrens Värld hatte schon ab 27.8. geschlossen. Hatte nur bei Maps geguckt und da steht: geöffnet 10–17 Uhr. Auf der eigenen Homepage standen aber die richtigen Öffnungszeiten. Man lernt nie aus.

War aber nicht schlimm, der Nationalpark Norra Kvills liegt dicht bei Vimmerby und wir konnten dort einen sehr schönen und ausgedehnten Hundespaziergang machen.

Der Wald sieht tatsächlich überwiegend so aus wie hier auf diesem Bild und es machte wirklich Freude ihn zu erkunden.

Dann haben wir uns noch eine der ältesten noch lebenden Eichen Europas angesehen:

Kvillecken. Ca. 900 Jahre alt und 14 m (!) Umfang.

 

So  geht ein Tag schnell vorbei. Jetzt heißt es noch eine Schlafgelegenheit finden und morgen geht es dann weiter Richtung ‚Heimat‘. Nur noch 900 km. ;))

 

 

Über Abisko bis zum Nordkap

war es ein weiter Weg, der sich aber ‚gelohnt‘ hat…

Nachdem ich in Slagnäs meine Kreditkarte in Empfang nehmen konnte (die dann bald nach der Freischaltung an einem deutschen  :((  Bankomaten  einsatzbereit, bzw. funktionsfähig  sein wird…), ging die Fahrt weiter. Ziel war das Naturreservat Abisko.

Der Weg über die E45/E10 ist gut zu fahren, kaum Verkehr und viele schöne Ausblicke die es vom Bulli aus und an den Pausenplätzen zu sehen gab.

  

  

Kurz vor Kiruna gab es noch einen kleinen Abstecher nach Jukkasjärvi, aber dort standen wir leider vor verschlossener Türe. Wir waren etwas zu früh in der Zeit.

Und das Minenmuseum in Kiruna haben wir uns dann auch gleich geschenkt, denn meistens darf Ayla nicht mit hinein und mir ist es auch nicht wirklich wichtig gewesen (natürlich bleibt Ayla auch schon mal allein im Auto zurück wenn mir etwas wichtig ist, die Temperaturen erlauben das ja jetzt wieder).

Was mir aber wirklich wichtig war, ist der Abisko-Nationalpark – und da durfte Ayla überall mit hin, bis eine Ausnahme:

(Der Grund: die Gondeln des Sessellifts sind nicht hundegeeignet.)

Es gibt im Nationalpark Abisko sehr viele Wandermöglichkeiten, von leicht bis ambitioniert, für alle ist etwas dabei. Außerdem befindet sich hier auch das Tor zum Kungsleden, also der Einstieg in Schwedens berühmtesten Fernwanderweg.  Dementsprechend wuselig geht es dort zu.

Auf einem der vielen Rundwanderwege, dem Naturstig, fanden wir sogar einen extra angelegten Meditationsplatz. Eigentlich gar nicht nötig, denn nach einiger Zeit kann man hier seine Wanderung auch zur Geh-Meditation machen. 😉

   

  

  

Nachdem wir uns dann ausgewandert hatten, fuhren wir noch ein kurzes Stück die E10 durch das schwedisch-norwegische Grenzgebirge hinauf, um dann der E6 und schließlich der E69 bis zum Nordkap zu folgen. Das viele „Schöne“, das wir dabei sehen/erleben durften, ist zu umfangreich, um es jetzt zu beschreiben. Deshalb ‚nur‘ ein paar Bilder.  Bilder können ja auch einen Eindruck vermitteln.

Neben den Naturerlebnissen, suchten wir (manchmal) auch Kulturelles:

Leider ohne Erfolg, denn das Center hatte schon geschlossen.

Also ging’s gleich weiter und zwar hierhin:

  

Hier gibt es keine Öffnungszeiten, hierher kann man immer kommen.

Ein windiger Ort in einer harschen Natur, in der sich Rentiere offensichtlich wohlfühlen – und Bullis auch.

 

Was Norwegens Finnmark alles so zeigte, hat mir gut gefallen.

  

  

Und immer wieder: Die RENTIERE.

Ihnen begegnet man hier oben im hohen Norden häufig. Manche sind recht dreist, springen unberechenbar vor das Auto und kümmern sich um nichts,

 

andere sind scheu und wollen sich am liebsten gar nicht fotografieren lassen.

  

So wird es eigentlich nie langweilig unterwegs und auf einmal ist man dann nur noch 2090 km vom Nordpol entfernt, das

NORDKAP

war nämlich erreicht.

  

Hier könnte man denken: hui, nun stehe ich also am nördlichsten Punkt des Abendlandes und kann es kaum glauben. Der Zweifel wäre auch berechtigt, denn der nördlichste Punkt ist nicht das Nordkap, sondern das drei Kilometer westlich entfernte Kap Knivskjellodden.

Dieses Kap ist nur zu Fuß zu erreichen, Startpunkt ist der etwa 7 km vom Nordkap entfernte Parkplatz an der E69:

Von hier aus ging‘s los in Richtung Norden, allerdings über ziemlich unwegsames Gelände

Wichtig, immer schön das rote T im Auge behalten!

Etwa 2,5 Std. braucht man, bis man hier ist:

und dann das Nordkap im Südosten sieht. (Kap Knivskjellodden liegt 1380 m nördlicher als das Nordkap)

An diesem Sende- oder Funkmasten war dann Ende im Gelände:

Nach einer kleinen Stärkung und Verschnaufspause, ging es den gleichen Weg wieder zurück und ich war froh, dann wieder im windgeschützten Bulli sitzen, kochen und dann etwas essen zu können.

Noch ein kleiner Tipp zum Nordkap: Wer die Parkgebühr und den Eintrittspreis sparen möchte, muss einfach nur früh aufstehen und vor 8 Uhr morgens ankommen. Das Kassenhäuschen ist dann noch nicht besetzt und Schranken oder Sperren gibt es nicht. Also fährt man auf den Parkplatz, sieht sich überall um und wenn man genug hat fährt man wieder. Allerdings gibt’s dann natürlich keinen Stempel oder die Urkunde.

 

Was ist eigentlich das Besondere an den Kaps?

Beide Kaps sind große karge Felsen, ca. 2 Mio. Jahre alt, und nur umgeben vom Nordmeer. Es ist meistens kalt und windig an diesen Orten – unwirklich. Dennoch fahren jedes Jahr fahren viele Menschen dorthin. Ich ja auch.

Warum?  Vielleicht,aus einem Grund, wie es im Dumont-Reiseführer geschrieben steht: „…kann man sich doch an dieser Stelle der Unendlichkeit stellen und sich emporgehoben fühlen…“.

Oder eher um etwas Abenteuer, etwas Außergewöhnliches zu erleben? Oder um besondere Stimmungen und Gefühle an besonderen Orten zu erfahren? Oder einfach nur die Freude daran, sich in einer möglichst unberührten Natur aufzuhalten? Wie auch immer, jeder wird seinen Grund haben.

Für mich war das Besondere: DER WEG dorthin. Die vielen Stunden im Bulli, die vielen Stunden auf Camping-, Rast- oder Parkplätzen. Die vielen Schritte, die zu gehen waren… und die, die noch zu machen sind.

 

So, mit einem gelben Blumen-Gruß (vom Kap Knivskjellodden) verabschiede ich mich und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Estland – Finnland

Überfahrt mit VikingLine Tallinn –> Helsinki

 

Check in (um 5.30 h) und anschließende Einschiffung sowie Überfahrt (2,5 h) waren erfreulicherweise sehr unkompliziert und die Nacht vor der Überfahrt konnte ich sogar direkt am Hafen verbringen. Der öffentliche Parkplatz (9,00 Euro für 24 h Parkzeit) war zwar nicht schön,

aber praktisch, denn die Entfernung vom Parkplatz zum Check-in-Schalter ist < 1 Min. Und vom Parkplatz zur Old Town Tallinn sind es nur ca. 10 Gehminuten.) Die Altstadt zeigte sich vielfältig, lebhaft und von vielen Touris  gut besucht.

 

Der finnische Zoll hat mich doch tatsächlich heraus gewunken und sich für mein Vorzelt interessiert. Sowas…

Als Helsinki dann  im Rückspiegel zu sehen war, ging es gemütlich und in guter Stimmung weiter nach Norden.

  (Abendstimmung und erste Übernachtung in Finnland.)

Im Norden war nämlich ein Besuch geplant. Beim „Stillen Volk“. Dieses wirklich stille „Volk“ besteht aus ungefähr 1000 Figuren, die ein finnischer Künstler dort aufgestellt hat. Es handelt sich um viele unterschiedlich große Holzkreuze, die eingekleidet wurden und nun auf einem Feld, bzw. auf einer großen Wiese stehen. Es wird gesagt, dass diese Figuren mehr Fragen hinterlassen, als Antworten geben. Ja, dieser Meinung kann ich mich anschließen. Dennoch, kaum angekommen hatten wir uns trotzdem gleich mit unters Volk gemischt.

    

    

(Wer mehr vom Stillen Volk erfahren möchte, kann einfach mal das Internet befragen.)

 

 

 

Zwei Tage später wurde es dann nochmal spannend, und zwar hier:

Die Anfahrt war schwierig, weil nicht eindeutig beschildert und zurzeit nur über eine Schotterpiste möglich, welche sich auf über 20 km erstreckt!

Aber irgendwann hatten wir es dann wieder einmal geschafft und kamen gegen Mittag am Visitor Center an. Von dort aus gibt es verschiedene Rundwanderstrecken, mit unterschiedlichen Distanzen. Es war nicht viel los und nach einer Viertelstunde Gehzeit waren wir schon ganz allein inmitten einer sehr ursprünglichen Natur.

    

Als wir dann an Fluss und den Stromschnellen vorbei waren, wurde es still. Richtig still. Nichts war mehr zu hören. Und nach einer Stunde wurde es außerdem etwas aufregend. Das Handy hatte kein Netz mehr – und ich somit kein Telefon, kein Internet und auch  kein GoogleMaps für die Orientierung. Kartenmaterial? Fehlanzeige! Wie zurückfinden, wenn wir uns jetzt verlaufen? Wie telefonieren, wenn man mit dem Fuß umknickt und nicht mehr weitergehen kann? Solche Fragen stellen sich etwas eindringlicher, wenn man weiß, dass da weit und breit niemand ist, den man hätte rufen können. Aber die richtigen Wegmarkierungen tauchten zum Glück immer wieder auf und die Füße blieben auch heile. Trotzdem werde ich diese Wanderung so schnell nicht vergessen – und beim nächsten Mal auch eine Karte und Kompass dabei haben!

.Übrigens, weitere Wandervorschläge werden am Eingang/Ausgang für ambitionierte Reisende auch gleich gemacht…  ;-))

 

Nach diesem Erlebnis brauchte ich zur Abwechslung etwas Triviales. Das fand sich dann auch gleich beim Besuch von Rovaniemi, am Polarkreis. Dort gibt es das Santa Claus Village.

Hier geht es das ganze Jahr über weihnachtlich zu. Es dudelt immerzu Weihnachtsmusik, überall hängen Lichterketten und ER war allgegenwärtig:

Glücklicherweise hatte ich dann noch dieses Schild entdeckt:

Der Weg zum Santa Claus Forrest zu meiner Lieblingszeit, der frühen Morgenstunde:

 

Letzte Woche ist meine neue Kreditkarte in Diekholzen angekommen. Richard hat sie an einen Campingplatz nach Schwedisch-Lappland geschickt (DANKE Richard! ), von dem ich sie mir abhole. Denn ohne Karte möchte ich nicht so gerne weiterfahren, sonst ergeht es mir vielleicht noch so wie diesem Hubschrauber, der wohl schon etwas länger in Finnland an einer Tankstelle steht. Bestimmt wollte er dort tanken und hatte keine Kreditkarte dabei…

Kein Einzelfall, auch in Schweden scheint es Ähnliches zu geben:

;-)))

 

Bin manchmal ganz dankbar für solche kuriosen Abwechslungen, denn es gibt ja immer wieder auch andere Situationen, andere Stimmungen.

Z.B. wenn man keinen Supermarkt findet, in dem es auch Veggie-Produkte gibt. Oder keine Tankstelle kommt, an der man auch ohne Kreditkarte zahlen kann. Mit der Suche nach einem geeignetem Übernachtungsplatz, der sich einfach nicht finden lassen will, kann die Situation ähnlich angespannt sein – besonders wenn man zu spät damit beginnt und es schnell dunkel wird.

Mit den Stimmungen ist es natürlich auch nicht immer gleich. Dieses Reisen, diese Art zu reisen, ist kein Urlaub im eigentlichen Sinne. Nicht selten ist es anstrengend und wenig erholsam. Es ist wunderbar, so viel in unberührter Natur und abseits gelegenen Gebieten zu sein. Das bedeutet aber auch, viel Stille zu erfahren.  Das hört sich ja erst einmal eher positiv an, aber:  Wenn es im Außen ganz ruhig geworden ist, wird es im Innen oft laut und man begegnet sich anders. Nämlich unabgelenkter und dadurch wesentlich intensiver, manchmal unausweichlich. Auch die Sinneswahrnehmungen werden anders. Es kann dann sehr schön sein, der Stille zu begegnen, die Stille zu ‚hören‘. Vieles im Denken relativiert sich und man lernt nicht nur anders zu hören, sondern auch mit anderen Augen zu sehen:

Ja, und beim nächsten Mal werde ich hoffentlich von den Polarlichtern in Kiruna berichten können.

Wenn nicht, wird es etwas anderes zu berichten geben. Vermutlich wird das dann aus Nord-Norwegen sein.

 

Skandinavien ist soooo schön…  –  …und dieses Leben auch!!!  :))))

LG

Teil 3

hat begonnen, letzten Montag ging es los. ‚Gelandet‘ sind wir jetzt in Adazi (Lettland) auf dem sehr naturnahen ‚Campingplatz Leiputrija‘

und lassen es uns hier gut gehen, bevor es übermorgen mit der Fähre von Tallinn aus nach Helsinki weitergeht.

Die Bulli-Reparaturen konnten leider nicht mehr ausgeführt werden. Wegen der ausstehenden Ersatzteillieferung usw. war ein konkreter Reparaturtermin nicht zu nennen. Unter anderem deshalb, wollte ich dann auch nicht mehr länger warten. Schlimmstenfalls muss halt andernorts repariert werden.

 

Das ist passiert die Woche:  Die Fähre habe ich von unterwegs aus gebucht und per Kreditkarte gezahlt, genauso wie einige andere Zahlungen – mit dem Ergebnis, dass jetzt meine Kreditkarte unwiderruflich gesperrt ist, wegen Missbrauchsverdacht. Die neue ist schon unterwegs, wird aber nach Diekholzen geschickt.

Würde mich alles nicht weiter stören, wenn nur das Tanken in Skandinavien, besonders oben in Lappland, einfacher wäre. Da gibt es nur wenige Tankmöglichkeiten und viele von den Wenigen sind bloß Tankautomaten, die ohne Kreditkarte keinen Diesel herausgeben, also ohne Personal und deshalb ohne Barzahlungsmöglichkeit sind. Da heißt es zukünftig immer gut die Benzinuhr im Blick behalten und rechtzeitig „normale“ Tankstellen finden. Es ist schon ärgerlich und es ist dadurch unnötiger Stress hinzugekommen. Nicht zu ändern. Habe aus der Not heraus ein bisschen Sicherheit eingekauft:

20 l Stinkediesel machten allerdings Umbaumaßnahmen erforderlich, da der Kanister mit auf dem Fahrradträger untergebracht werden musste.

 

Zur bisherigen Fahrt:

Die Fahrt nach Lettland führte über Frankfurt/Oder nach Warschau (4 Mautstationen bei denen die Zahlung übrigens auch mit Maestro-Karte möglich war, insgesamt 87,90 Euro Mautgebühr), weiter über Litauen (günstiger Dieselpreis!!!, – noch günstiger sogar, wenn man nicht sofort hinter der Grenze tankt),  nach Lettland

 

zum CP Leiputrija, wo ich jetzt gerade sitze und die Ruhe und das wieder besser gewordene Wetter genieße:

   

Morgen geht es dann nach Estland und am Mittwoch, 7.00 h morgens von Tallinn aus nach Helsinki.

Von Helsinki aus möchte ich zunächst die E75 hinauf fahren, wie weit weiß ich noch nicht (es wird immer wieder auch Schlenker nach links oder rechts geben). Und dann stehen da noch die

POLARLICHTER

auf meinem Zettel. http://www.polarlichter.info schreibt, dass z.B. bereits ab dem 19.08. in Kiruna Polarlichter gesehen werden können, in Tromsö ab dem 24.8. Auch wenn die Nordlichter für Physiker leicht erklärbar sind, sollen sie trotzdem eine gewisse Magie ausstrahlen, so dass es sich vielleicht lohnt, sich die Mühe zu machen?  – Werde mal gucken. Sollte es möglich sein, Polarlichter auch mit der Kamera einzufangen, werde ich sie hier natürlich zeigen.

Der verloren gegangene Reisemodus hat sich übrigens schneller als erwartet eingefunden und es ist alles schon wieder so wie immer: Ich rufe z.B. nach dem Zimmerservice damit mal aufgeräumt und saubergemacht wird – keine Antwort. Also mache ich es selbst. Beim Hundesitting, Kochen, Abwaschen, Einkaufen etc. ist es nicht anders. ;-))

 

Und es wird früher dunkel, die Tage werden kürzer. Aber es tut gut, wieder unterwegs zu sein. Die Neugier auf neue Orte, die Vorfreude auf neue „Entdeckungen“, das Staunen und Wundern in der Natur, die besonderen Momente, die man manchmal unterwegs erfährt. Das alles ist die Mühe wert.

Nun hoffe ich, euch demnächst an vielen schönen Polarlicht-Aufnahmen teilhaben lassen zu können.

Drückt die Daumen! :))

 

Teil 2 – Schlussteil

Abreise Portugal

Die einwöchigen Waldbrände in der Algarve (bei Monchique) ließen mich vom geplanten Obidos-Besuch wieder Abstand nehmen und stattdessen kam der verschobene Besuch der Dune du Pilat wieder in den Sinn. Gedacht – getan. GoogleMaps zeigte 1023 km an und ausgeruht genug fühlte ich mich auch.

Also ging‘s wieder auf die Straße, was gar nicht so schlimm war, denn die Klimaanlage funktioniert ja bestens. :))  Die schöne Landschaft lässt außerdem keine Langeweile aufkommen. Meistens gibt es während der Fahrt immer wieder Neues zu bestaunen.

Manchmal aber auch nicht, und dann besteht die Gefahr, dass sich bei längerer Fahrt mit monotonem Fahrtgeräusch ein Ohrwurm einschleicht, der dann gar nicht mehr gehen will. Bei mir war es dieser hier:

https://www.youtube.com/watch?v=FLoqr70JvVU

Vielleicht kennt noch jemand die Gruppe KRAFTWERK und den Titel AUTOBAHN, wenn auch nicht mehr so ganz aktuell…?

Bei 1:05 beginnt dann das Mitsingen. (Fahr’n kann man natürlich auch gegen das Wörtchen FUN austauschen, hört sich ja so ähnlich an).  ;))))

 

D

Das

BASSIN D’ARCACHON

war dann irgendwann erreicht. Die Fahrt hatte sich auf jeden Fall gelohnt, wie sich zeigte. Eine sehr schöne Gegend, gemäßigtes Wetter, alle Versorgungsmöglichkeiten, gute  und vielfältige Freizeitangebote sowie viele Sehenswürdigkeiten.

Wenn man dort als Frühaufsteher unterwegs ist, muss man bis ca. 10.00 Uhr  kaum mit größeren Touristenströmen rechnen – und kann sogar noch einen kostenlosen Stellplatz kurz vor dem Haupteingang der Dune du Pilat erwischen und somit die dort recht üppigen Parkgebühren sparen. Auch gibt es viele Campingplätze in der Nähe, aber es ist Hauptsaison und ganz Frankreich hat Ferien…

 

Zur Düne selbst:

Ein riesiger Sandkasten

  

mit supersauberem Sand

und – wenn man die Düne dann ganz bestiegen hat – richtig schönen Ausblicken:

  

Die „Besteigung“ ;)) ist harmlos, es gibt zwei Möglichkeiten. Treppe oder freier Weg:

  

(Ist also ganz nett dort, Christopher, wird deine Rundreise bereichern!)

 

(

Mittlerweile bin ich wieder auf dem Weg nach Skandinavien, mit einem Zwischenstopp in Diekholzen. Hier gibt es nämlich am Samstag Geburtstagstorte, die ich auf keinen Fall verpassen möchte!  :))

Und außerdem hoffe ich auf die Möglichkeit, trotz Urlaubszeit, ZWEI kurzfristige Werkstatt-Termine zu bekommen. Einmal in einer WOMO-Werkstatt und einmal in einer KFZ-Werkstatt.

WOMO: Die kürzlich komplett neu ausgetauschte Wasserarmatur lässt das Wasser schon wieder nur noch sporadisch fließen (Marie hatte am Wasserhahn eine Erfolgsquote von >80% denke ich, bei mir ist es max. die Hälfte – komisch).

KFZ: Beim Bremsen, ab einer Geschwindigkeit von ca. 60 bis 80 km/h fängt das Lenkrad an zu zittern und die ‚Grunzgeräusche‘ werden auch nicht weniger. Aber immerhin, die Wasserpumpe arbeitet jetzt ohne Wasser zu verlieren und der Motor startet und fährt immer zuverlässig. Trotzdem, dieses Auto ist immer wieder auch eine Herausforderung…

 

Was gibt es sonst noch zu berichten?

Die Rückfahrt von Arcachon aus war eher unspektakulär, Campingplätze bin ich nicht mehr angefahren. Warum auch, wenn es doch eine so praktische park4night-App gibt. Damit lässt sich ganz leicht immer etwas finden, wie z.B. hier:

  

(Bild 1: am Atlantik in Portugal;  Bild 2: an einem See in Frankreich).

Vorteilhaft ist auch, dass man auf diesen Plätzen kommen und gehen kann wann man will und somit nicht an die Öffnungszeiten der Campingplatz-Rezeptionen gebunden ist.

 

Erwähnenswert vielleicht auch noch der Bip&Go badge für elektronische Mauterfassung (Abrechnung über Kreditkarte). Für Reisende in der Hauptsaison eine lohnenswerte 20-Euro-Investition. Mit dem Teil an der Windschutzscheibe befestigt, kann man jede Mautstelle in Frankreich UND Spanien ohne anzuhalten durchfahren. Einfach die Spur für elektronische Maut ansteuern und mit 30 km/h ohne anzuhalten durchfahren, die Schranke öffnet sich automatisch. (Die neidischen Blicke der wartenden Autofahrer in den langen Schlangen für die anderen Zahlungsarten einfach ignorieren.)  ;))

 

Was noch?

Der Home-Stopp. Ein ‚Home-Stopp‘ bringt natürlich logistische Vorteile mit sich. Generell Vorräte und/oder besondere Lebensmittel lassen sich einfacher ergänzen, Überflüssiges im Bulli wird aussortiert, Vergessenes dazugepackt, Wäsche gewaschen usw.

ABER…, die Reise ist auch unterbrochen, man kommt wieder aus dem Reise-Modus, die zuvor gefundene Reise-Routine und Grundstimmung geht wieder verloren! Doch so ist das nun mal, alles hat zwei Seiten.

 

Nach der Geburtstagstorte soll es jedenfalls nächste Woche mit (hoffentlich vollständig) repariertem Auto in Richtung Norden weitergehen. Kanu, Wanderausrüstung und Kameras liegen dann ganz oben im Gepäck. Und in Skandinavien möchte ich diesmal an Campingplätzen nur so viele wie unbedingt nötig ansteuern und mehr die park4night-App benutzen.

Mal schauen, wie das wird.

PORTUGAL

war nicht mehr weit entfernt, was lag da also näher…  ;))

 

Nachdem wir unseren  Albtraum vom letzten Donnerstag überwunden hatten, ging es am Freitagmorgen frohen Mutes weiter. Ziel war wieder die Costa Verde, diesmal aber die portugiesische.

Die ungefähr 400 km von Luarca (E) nach Âncora (P) sind ja eigentlich kein Problem, problematisch waren aber die Temperaturen am Nachmittag:

Da musste meine Blumensprüher-Klimaanlage wieder ordentlich arbeiten . Ich bin ganz begeistert von dieser Technologie und kann da nur jedes erdenkliche Modell empfehlen, egal ob vom 1-Euro-Shop oder als Designer-Ware gekauft.  Alle Modelle sind umweltfreundlich, benötigen nur Wasser und arbeiten trotzdem effektiv  :))  Mein Modell ist dies hier:

Modell ‚Cool Blue‘ oder so(?). Jedenfalls praxisbewährt, mit stufenloser Sprühstrahlverstellung, zuverlässig arbeitend ohne auf Strom- oder Gasversorgung angewiesen zu sein. Outdoorgeeignet sowieso und – natürlich in Bulliblau.  :))

Leider war Ayla nicht genauso wie ich für diese Art von Abkühlung zu begeistern. Sie ging der Erfrischung immer wieder erfolgreich aus dem Wege und hechelte stattdessen lieber mit wirrem Blick… Als ich das sah, war das für mich der Anlass, an Santiago de Compostela vorbeizufahren und stattdessen den Campingplatz Parque de Campismo do Paco in Âncora direkt anzusteuern. Hier konnten sich Hund und Herrchen dann gleich am kühlen Kaskadenwasser erfrischen:

  

Kleiner Rückblick auf die Costa Verde:

  Grüne Küste…

Stellplatz mit Meerblick tagsüber – und

  

in der Abenddämmerung

  

Auf dem Weg nach Portugal – mit eingeschalteten Nebelscheinwerfern.

Aber auch in P zeigt die Costa Verde verschiedene Seiten, bzw. Gesichter

  

Etwas im Hinterland

Eine ganz schöne und sehr gepflegte Kirche

mit angegliedertem Friedhof (viel Marmor, aber kaum Erde zu sehen).

Am Montag werde ich dann die Costa Verde und diesen äußerst angenehmen Campingplatz wieder verlassen, um entweder in den Nationalpark Peneda-Gerês oder bis in die Nähe von Lissabon, nämlich nach Obidos, zu fahren. Mal sehen wie das mit dem Wetter wird.

Albtraum beendet

Heute Nachmittag passiert!!!

War mit Ayla zum  Einkaufen. Alles wie immer. Bin gar nicht so lange im Markt gewesen, nur ein paar wenige Dinge besorgt. Ayla kennt das und wartet immer geduldig auf mich – und ihr Leckerlie, das sie jedesmal bekommt, wenn ich zurück bin.

Und dann das hier:

  

Leine und Geschirr waren noch da, aber keine Ayla…

Hatte es schon nach dem Bezahlen von der Kasse aus gesehen und kaum noch die Lebensmittel einpacken können. Das Kopfkino spulte alle Arten von Filmen ab und dann die Gewissheit:

AYLA WAR WEG!!!

Kürze jetzt mal ab: Auf dem Weg zur Polizei (nicht weit vom Supermarkt entfernt) fand ich sie, auf der anderen Straßenseite (etwas irritiert) sitzend und WAR SOO SOOO FROH!!! Etwas musste passiert sein aber was??? Die Frage wird wohl keine Antwort finden. Wollte eigentlich noch bis Montag hierbleiben, aber jetzt haue ich hier schon morgen ab. Brauche, glaube ich, erstmal ein Glas Portwein…

SPANIEN

hat uns mit schönem Wetter bisher nicht verwöhnt.

Kurz nach der Grenze fing es schon an, es wurde grau und es blieb überwiegend grau.

  

Wir hatten Aufenthalte in Comillas, San Vincente de la Barquera und in Potes, wo es uns überall gut gefallen hat. In San Vincente war es die Tatsache, dass es ein beliebter Surfspot ist,

  

in Potes war es die Aussicht auf eine schöne Bergwanderung – bei der es – man glaubt es kaum – entweder nur steil bergauf oder entsprechend steil bergab ging. Kein easy going.

  

  

Aber die schönen Ausblicke auf die Berge und das satte Grün entschädigten großzügig für diese Anstrengungen.

  

 

Und nachdem es dann auf einmal ganz plötzlich Montag war, hieß es nachmittags für Marie Sachen packen. Gestern, 5.30 h, mussten wir starten. Zum Flughafen nach Santander. Ja, und 7.30 h sah das Ganze dann so aus:

     … schwupp, und weg war sie, die Marie.  :((

 

Für mich ging die Fahrt bei Regen und dunklen Wolken weiter an die Costa Verde, und ließ mich in Luarca landen. Auch hier ist es ganz nett und auch wirklich sehr grün. Die Küste sehr wild und nur schwierige bis gar keine Zugänge an’s Meer. Es ist hier halt Steilküste, was die Aktivitäten etwas reduziert.

So hat man mehr Zeit zum Überlegen, wie es wohl weitergehen wird. Ein Gedanke taucht immer wieder auf:

Aber dafür ist es wohl noch zu heiß im Norden, da bleib ich lieber noch ein bisschen im kühlen Süden. ;))))

Von Luarca aus ist es nicht mehr weit nach A Coruna oder in den Norden Portugals (auch hier gibt es eine Costa Verde). Mal sehen. Auch mal sehen, wie das Wetter wird. Es soll wohl ab morgen hier wieder besser werden. Letztendlich egal, wohin und mit welchem Wetter, das Wichtigste ist: Die Reise geht weiter…

 

Ah, eins noch für Richard:

Nicht nur in Diekholzen wird ordentlich „geburgert„, in Spanien ging das auch…   :))