Dänemark

Den ursprünglichen Plan, Dänemark ausschließlich mit Fahrrad und Boots zu bereisen, musste ich aufgrund weiterer realitätsnaher Praxis-Tests verwerfen. Entgegen früherer Fahrradtouren signalisierte der Körper ein deutliches Nein. Deshalb habe ich dann den Bulli auch mitgenommen (als Packesel sozusagen) und los ging’s. :))

 

Zuerst ein Schlenker nach Westen, nach Greetsiel um Enkelkind Jannis zu treffen:

Dann ein Schlenker nach Osten, nach Rheinsberg/Brandenburg am Bikowsee. Campingplatz „Berner Land“. Hier bin ich gerne, weil es einfach und schön ist. Einfach schön. Man kann z.B. im Wald Musik machen:

   

Oder sich ganz unaufgeregt in der Natur umsehen:

   

Manchmal stellt sich die Frage nach dem richtigen Weg, dann hilft Ayla – auch bei der Kartenarbeit:

   

Wasser gibt es hier auch genug:

 

 

 

 

 

Paddeln inkl. ortskundige Führung durch das große Wasserrevier war angesagt

 

 

 

 

 

 

Danach erst wurde Dänemark angepeilt, die Insel Møn, mit noch viel mehr Wasser,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hohen Kreidefelsen,

  

 

 

 

 

unglaublich vielen, anstrengenden und oft sehr steilen Treppen. Der Weg hinunter dauert ca. 15 Min., der Rückweg deutlich länger. (Ayla konnte nicht mit, sie hatte sich beim Spielen mit einem anderen Hund an der Vorderpforte verletzt und konnte zwei Tage nur humpeln, jetzt aber geht es wieder.)

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Die meisten Dänen waren sehr nett und es ging nicht nur herzlich, sondern auch bärig zu:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die meiste Zeit war das Wetter ganz gut, was sich aber ab morgen ändern soll, es sind mehrere aufeinander folgende Regentage vorhergesagt. Das ist immer eine gewisse Belastungsprobe, weil Hund und Herrchen wollen oder müssen immer raus… Habe jetzt das Bulli-Vorzelt aufgebaut, als Trockenraum sozusagen, für die zu erwartende nasse Kleidung, feuchten Hundehandtücher usw. Und so richtig warm wird es auch nicht, letztes Jahr um diese Zeit war das ganz anders.

Ja, das macht aber nichts. Wir werden noch mehr Zeit haben und uns der avisierten Langsamkeit hingeben. Das heißt aber nicht faulenzen oder träge werden. Langsamkeit bringt eine angenehme Veränderung mit sich, z.B. beim Aufnehmen von Sinneseindrücken. Vieles zeigt sich dann einfach gründlicher, intensiver. Im „Normal-Modus“ sehe ich das so nicht. Deshalb freue ich mich sehr darüber, zurzeit so langsam leben zu können…

Jetzt sage ich gute Nacht mit dem aktuellen Ausblick aus dem Bulli. Die Sonne geht langsam unter.  :))

 

2 Comments on “Dänemark

  1. Lieber Uwe,
    das klingt nach Entspannung. Gute Besserung wegen des kranken Hundepfötchens. Und ansonsten – genießt weiter die Langsamkeit, ihr zwei!
    Heidi

  2. Schöner Artikel und sehr schöne Bilder. Auf Mon(d) bin ich auch noch nicht gewesen 😉
    Viel Spaß auf der weiteren Reise
    Liebe Grüße
    Christopher