Zurück in Schweden

habe ich mich gleich wieder wie zuhause gefühlt. :))

Norwegens raue und ursprüngliche Schönheit an vielen Orten ist wirklich unbeschreibbar. Bei vielen Anblicken dieser wunderbaren Natur kann man nicht aufhören, zu staunen, zu denken oder zu sinnieren. Da fühlt man sich manchmal wie ein Zuschauer bei der Entstehung der Welt. Wie auf einer Zeitreise um Millionen Jahre zurückversetzt. Dieses unbegreiflich ‚Große‘, dem man gegenübersteht, lässt einen dann irgendwie sehr klein werden…

Schweden hat eine andere Schönheit. Keine geringere, eine andere. In Lappland z.B. fühlt es sich für mich warm und ‚richtig‘ an – auch wenn es kalt ist.Wenn es so etwas wie eine ‚Seelenheimat gibt‘, dann ist das für mich Schweden. Wenn die Stimmung mal gekippt ist und allerlei Zweifel an Vielem auftauchen – solche Momente gibt es ja auch – und dann aber die Natur in ihrer Meta-Sprache spricht, erreicht sie ganz unterschiedliche Ebenen und im Wesentlichen zeigt sich dann wieder alles ‚gut und richtig‘.

Ihr merkt sicher schon, heute bin ich von der Alltags-Ebene etwas abgerückt. Ich hol mich mal zurück…

Vielleicht mit ein paar Bildern aus Norwegen und Lappland:

Der Eintritt war frei, da der Park noch geschlossen hatte. Der Zugang war aber trotzdem im vollen Umfange möglich. Auf das eigentlich dazugehörige Guiding musste ich auch nicht verzichten, das hat – wie immer – Ayla übernommen.  ;))

So sind wir also ein wenig durch einen Meteoritenkrater gewandert, der an verschiedenen Stationen auf Schautafeln das Sonnensystem erklärt.

Hier könnt ihr am Horizont (die bewaldeten Hügel) den Rand des Kraters erkennen (muss damals ganz schön gerumst haben).

Richtig spannend war das aber alles nicht, deswegen ging’s dann bald weiter nach Süd-Lappland:

Trappstegforsens:

Und danach nach:

Hier haben wir nur wenige Menschen getroffen. Es war noch zu früh im Jahr. Die Betreiber des Campingplatzes, ein umgesiedeltes Ehepaar aus der Schweiz, waren wie auch schon letztes Jahr, supernett und haben ein wenig von ihrer ersten Überwinterung dort oben erzählt.

Von Slagnäs aus ging’s dann weiter nach Norden. Bei Haparanda überquerten wir die Grenze zu

FINNLAND

Nicht alles war mehr sofort lesbar, aussprechbar oder gar verständlich. Die ersten Fragezeichen erschienen in den Augen, verlegenes Lächeln, Kopfschütteln  ;))

 

Der Verkehr auf den Straßen wurde übersichtlicher und ein seltsames Verkehrszeichen

ließ Böses ahnen. Nachdem wir einige Kilometer auf einer „Stoßdämpfer- und Fahrernerven-Belastungs-Strecke“ erfolgreich überstanden hatten, landeten wir hier:

Ein „Campingplatz“ :))) in der Nähe von Rovaniemi, der es leicht machte, den Entschluss zu fassen ab dem nächsten Morgen wieder auf Südkurs zu gehen…

Ja, TEIL 1 meiner Reise nähert sich dem Ende. Werde jetzt noch ein paar Tage in Südschweden herumtingeln, mich dabei meinen Gedanken hingeben, philosophieren, sinnieren…

Also mehr gedanklich reisen als mit dem Bulli. Auch das sollte ja ein wesentlicher Bestandteil dieser Reise sein. Dazu gehe ich vorübergehend ein wenig ins OFF und melde mich dann wieder mit TEIL 2. – Wann? Irgendwann nach Maltes Hochzeit. Bis dahin beste Grüße nach D und *winke-winke*

3 Comments on “Zurück in Schweden

  1. Schöne Erlebnisse und auch weiterhin 🙂

  2. Ich habe heute eine Karte aus dem Briefkasten gefischt – total schön! Vielen Dank!
    Herzliche Grüße
    Elke B.

  3. Gute Heimfahrt…irgendwann! Viel Spaß auf Maltes Hochzeit und dann auf zu Teil 2, Teil 3, Teil 4,…..
    Liebe Grüße!
    Iliane